WAFF Frauen-Klubmeisterschaft

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Die WAFF Frauen-Klubmeisterschaft ist ein renommiertes Turnier der Westasiatischen Fußballföderation (WAFF), das führende Frauenklubs aus dem Nahen Osten und der Persischen Golfregion zusammenbringt. Es bietet eine Plattform für den aufstrebenden Frauenfußball in einer Region, in der die Disziplin stark an Fahrt gewinnt und Infrastruktur sowie Talente gefördert werden.

Geschichte und Gründung

Gestartet 2009 von der WAFF zur Stärkung des Frauenfußballs, gewann der iranische Klub Persepolis die Erstausgabe – ein Durchbruch trotz lokaler Einschränkungen. Syriens Tishreen beherrschte 2013, kürzlich dominierten saudische Teams wie Al-Ahli dank Reformen ab 2018. 2017 verschoben geopolitische Spannungen Spiele, doch das Turnier überlebte als Symbol der Resilienz.

Turnierformat

Mit 8–12 Teams in Gruppen zu je vier qualifizieren sich Gruppensieger für die Halbfinals, gefolgt vom Einspiel-Endspiel. Auf neutralen Stadien in Ländern wie Jordanien oder VAE dauert es eine Woche, mit Fokus auf K.o.-Intensität.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, oft mit 5:0-Siegen. Top-Torschützinnen: Irans Fatemeh Nazarmohammadi (12 Tore 2019), Saudis Lumah Al-Dahil (9 in 2022). Stars: Jordaniens Shabab-Kapitänin Layla Huri (Standardspezialistin) und Syriens Hebatallah Shaker (Dribbelkünstlerin). Es formt Nationalmannschaftstalente.