AFC U-23-Asienmeisterschaft
Die AFC U-23-Asienmeisterschaft ist ein führendes Kontinentalturnier der Asian Football Confederation (AFC), das die besten jungen Talente Asiens unter 23 Jahren präsentiert. Es krönt einen Meister und vergibt Plätze für die Olympischen Spiele, während es den Aufstieg des asiatischen Fußballs mit Rivalitäten zwischen Japan, Saudi-Arabien, Südkorea und Aufsteigern wie Usbekistan antreibt.
Geschichte und Gründung
Gestartet 2013 in Oman mit Iraks Finalsieg über die Gastgeber, findet das Turnier alle zwei Jahre statt, ausgenommen 2020 wegen Pandemie. Japan dominiert mit drei Titeln (2016, 2020, 2024), Saudi-Arabien gewann 2022, Usbekistan erreichte erstmals das Finale 2024 (0:1 gegen Japan). Highlight: Thailands 6:0 über Jemen 2016. Es ist entscheidend für Olympia-Qualifikation, Japan qualifizierte sich viermal hintereinander.
Turnierformat
16 Teams in vier Gruppen, die besten zwei pro Gruppe in Viertelfinals mit K.o.-System. Spiele dauern 90 Minuten, bei Bedarf Verlängerung und Elfmeterschießen. VAR seit 2024 für Fairness. Das Event umfasst ca. zwei Wochen mit bis zu 32 Partien.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,4 Tore pro Spiel, Höchststand 2,8 im Jahr 2016. Rekordtorschützen: Zaid Al-Hamyd (Saudi-Arabien, 5 Tore 2022), Adil Khailat (VAE, 5 in 2016). Stars: Takefusa Kubo (Japan, MVP 2020), Lee Kang-in (Südkorea, 2024-Torschützenkönig), Abdulkadir Husniddinov (Usbekistan). Viele wie Japans Hoshino wechseln in europäische Top-Clubs.