ASEAN-Pokal
Der ASEAN-Pokal, offiziell AFF Suzuki Cup, ist das führende Länderspielturnier im Südostasien-Fußball, veranstaltet von der ASEAN-Fußballföderation (AFF). Er vereint die besten Teams der Region in einem Kampf um die Vorherrschaft und hebt die wachsende Leidenschaft für den Sport hervor.
Geschichte und Gründung
Der Wettbewerb begann 1996 als ASEAN-Fußballmeisterschaft und erhielt 2017 den Suzuki-Sponsor-Namen. Thailand gewann den ersten Titel gegen Malaysia. Vietnam sorgte 2018 für Aufsehen mit dem 3:2-Sieg über Malaysia. Thailand führt mit vier Titeln, zuletzt 2022. Interessant: 2008 schaffte Thailand den Doppelpack, und die Pandemie pausierte das Turnier 2020.
Turnierformat
Acht Teams in zwei Gruppen spielen Round-Robin, die besten Zwei pro Gruppe gehen ins Halbfinale, seit 2022 mit Hin- und Rückspielen bis zum Finale. Im Dezember ausgetragen, sorgt es für intensive K.o.-Phasen.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,5-3 Tore pro Spiel, mit Fokus auf Konter und Standards. Top-Torschützen: Thailands Supachai Chaided (12 Tore), Vietnams Nguyen Tien Linh. Stars: Malaysias Mohamadou Sumareh, dribbelstark; Vietnams Do Hung Dung, Motor im Mittelfeld; Indonesiens Evan Dimas, kreativer Kopf.