Südasien-Meisterschaft im Frauenfußball

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Die Südasien-Meisterschaft im Frauenfußball, organisiert von der South Asian Football Federation (SAFF), versammelt die Nationalmannschaften der Frauen aus Südasien – Indien, Bangladesch, Nepal, Sri Lanka, Malediven und Bhutan –, um den regionalen Meister zu ermitteln. Der Wettbewerb ist entscheidend für die Förderung des Frauenfußballs in einer Region, in der der Sport erst aufblüht, und steigert den Wettbewerb.

Geschichte und Gründung

Erste Austragung 2010 in Dhaka, Bangladesch gewann 1:0 gegen Indien im Finale. Indien dominiert mit Titeln 2012, 2014, 2016, 2022 (3:0 vs. Nepal). Bhutan erreichte 2018 das Halbfinale – eine Sensation. Pandemie-Unterbrechung, doch Wiederaufnahme zeigt Stärke. Tausende Fans 2022 in Pune.

Turnierformat

5–7 Teams in Gruppenphase, dann Halbfinals und Finale. Spiele 90 Minuten, Verlängerung/Penaltys bei Bedarf. Alle 1–2 Jahre, 7–10 Tage, bei einem Gastgeber.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,5 Tore pro Spiel, defensiv geprägt. Top-Torschützinnen: Sangita Basnet (Nepal, 12 Tore), Ngangom Bala Devi (Indien, 10). Stars: Ashalata Devi (Indien, Freistoß-Expertin), Sabitra Bhandari (Nepal, Assists), Safia Subhana (Bangladesch, 15 Nullspiele). Sie pushen den Frauenfußball.