Südasien-Cup

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Der SAFF Championship, auch Südasien-Cup genannt, ist ein renommiertes regionales Turnier der South Asian Football Federation für Nationalmannschaften aus Südasien. Mit Teams aus Indien, Bangladesch, Malediven und anderen fördert es den Fußball in einer Region mit über 1,8 Milliarden Einwohnern und stärkt die sportliche Verbundenheit.

Geschichte und Gründung

Erstes Turnier 1993 in Lahore (Pakistan), wo die Gastgeber Sri Lanka im Finale besiegten. Indien dominiert mit 9 Titeln, zuletzt 2016 zu Hause. Bangladesch siegte dreimal (1999, 2001, 2009). Nepal erreichte 1997 das Finale und verlor gegen Indien im Elfmeterschießen. Nach 2015 pausierte das Event, kehrte 2023 in Bangkok zurück – Indien triumphierte erneut.

Turnierformat

5-7 Teams in zwei Gruppen (Jedes gegen Jedes), dann Halbfinals und Finale. Spiele à 90 Minuten, bei Bedarf Verlängerung und Penaltys. Alle zwei Jahre über 10-12 Tage, ideal für intensive regionale Duelle.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,5-3 Tore pro Spiel, defensiv geprägt. Top-Torschützen: Imran Hossain (Bangladesch, 16 Tore), Sunil Chhetri (Indien, 11). Highlights: Chhetri als indisches Idol, Jeyhun Alkhamis (Malediven)-Rekordhalter, Rizwan Nasir (Pakistan). Talente wie Jagataeswor Gurung (Nepal). 2023: Indiens 20 Tore unterstreichen Hegemonie.