Südasien-Meisterschaft

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Die SAFF-Meisterschaft, veranstaltet von der South Asian Football Federation, ist das führende Fußballturnier für Nationalmannschaften aus Südasien: Indien, Bangladesch, Malediven, Nepal, Sri Lanka, Pakistan und Bhutan. Seit 1993 fördert es die regionale Entwicklung, dominiert von Indien und Bangladesch, mit Überraschungen von Underdogs.

Geschichte und Gründung

Erste Austragung 1993 in Lahore: Pakistan als Gastgeber scheiterte im Finale an Indien. Indien führt mit sieben Titeln, darunter drei in Folge in den 1990ern. Bangladesch gewann dreimal, zuletzt 2023 zu Hause. Highlights: Afghanistan-Revolte 1995 ins Halbfinale; Indiens Elfmetersieg 2011 gegen Afghanistan mit Chhetri-Tor. Politische Pausen, doch mit Gästen wie Guam erneuert.

Turnierformat

Meist 6–8 Teams in zwei Gruppen, Beste ins Halbfinale und Finale. Alle zwei Jahre über 10–14 Tage auf neutralem Boden, klimaangepasst. Neu: Qualis für Schwache zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

Interessante Fakten

Durchschnitt 2,5 Tore pro Spiel, Fokus auf Verteidigung und Konter. Top-Torschützen: Sunil Chhetri (Indien, 11); Jalaluddin (Bangladesch, 9). Stars: Chhetri (94 Länderspiele-Tore), Gurpreet Singh Gill, Faysal Shayesteh (Afghanistan). Nepals Gilu Ram Shrestha mit entscheidenden Treffern.