Frankreich. Frauen. Ligapokal
Der Frauen-Ligapokal in Frankreich ist ein renommierter K.o.-Wettbewerb der Französischen Fußballföderation (FFF), der die besten Frauenteams des Landes in einen harten Kampf um den Pokal schickt. Er unterstreicht den Boom des Frauenfußballs in Frankreich und bietet eine Bühne für Talente und taktische Meisterleistungen. Fans lieben die Spannung und Überraschungen der Begegnungen.
Geschichte und Gründung
Eingeführt 2002 parallel zum Wachstum des Frauenfußballs, gewann Juvisy die erste Ausgabe und leitete die Vorherrschaft pariser Clubs ein. 2011 umstrukturiert, 2022 wegen Finanzproblemen eingestellt — doch sein Erbe lebt. Ikonisch: Das 2017er-Finale, in dem Lyon PSG mit 4:1 besiegte, Wendie Renard traf dreifach. Höhepunkte fielen mit Lyons Europasiegen zusammen.
Turnierformat
Klassisches Ausscheidungssystem: Lose ab Runde 16 bis Finale, 12–16 Teams aus der Division 1 Féminine. Meist Einzelspiele, Halbfinals teils Hin- und Rückspiel; Verlängerung und Elfmeterschießen bei Gleichstand. Finals auf neutralem Boden zogen bis 20.000 Zuschauer.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, in K.o.-Runden über 3,5 durch offensiven Stil. Rekordtorjägerin Eugénie Le Sommer (über 25), dahinter Delphine Cascarino, Marie-Antoinette Katoto. Stars wie Louise Fleury begeisterten mit Dribblings, Aïda Bergem mit Standards. Lyon mit acht Titeln, PSG fünf — ihre Duelle prägten die Ära.