Coupe de France

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Der Coupe de France ist einer der ältesten und renommiertesten nationalen Pokalwettbewerbe weltweit, organisiert von der Französischen Fußballföderation (FFF). Er vereint Hunderte Teams von Amateurvereinen bis zu Ligue-1-Giganten und bietet Raum für Sensationen und Underdog-Siege. Der Wettbewerb verkörpert den demokratischen Geist des französischen Fußballs, wo ein Provinzklub auf Stars wie PSG treffen kann.

Geschichte und Gründung

Gegründet 1917, gewann FC Lyon den ersten Titel. Im Zweiten Weltkrieg unterbrochen, startete er 1944 neu. Highlights: Red Stars Amateur-Sieg 1942, LOSCs Triumph 1949, kontroverses Finale 1957 Toulon gegen Angers. PSG führt mit 14 Titeln, Marseille (10) und Saint-Étienne (6) folgen. 2020 verschoben durch Pandemie, 1982 breite TV-Berichterstattung.

Turnierformat

Reines Ausscheidungssystem mit Hinspielen ab 7. Runde für Amateure (bis 8 Runden). Ca. 7000 Teams von 20. Division bis Ligue 1 (Profis ab 1/32-Finale). Finale seit 1998 im Stade de France (80.000 Plätze). Sieger erhält 2 Mio. Euro und Europa-League-Platz.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, früh höher durch offenes Spiel. Beste Torschützen: Jean Tirier (15 in 1956), Delio Onnis (32 Karriere). Stars: Zinedine Zidane (Cannes), Thierry Henry (Monaco), Kylian Mbappé (PSG-Hattricks). Sensationen wie Châteauroux über PSG 2003 (1:0) machen den Pokal legendär.