Frankreich. Coupe de la Ligue

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Der Coupe de la Ligue, der französische Ligapokal, war von 1990 bis 2020 ein zentrales Element des französischen Fußballs. Dieser K.o.-Wettbewerb brachte die besten Klubs in spannungsgeladenen Spielen auf den Rasen und bot eine aufregende Alternative zum traditionellen Pokal, mit Fokus auf Tempo und Überraschungen.

Geschichte und Gründung

1990 von der Französischen Fußballföderation ins Leben gerufen, löste er inoffizielle Vorgänger ab. Montpellier holte den ersten Titel, doch Lyon dominierte mit sieben Siegen in Folge (2001–2007). PSG feierte viermal Triumph, zuletzt 2020 im Penaltie-Finale gegen Lyon (0:0, 6:5). Highlights: Strasbourgs Sensationssieg 1997 über Marseille. Aufgrund überladener Kalender und Finanzprobleme der Ligue 1 wurde er eingestellt, nach Millionen an Prämien.

Turnierformat

Frühe Formate umfassten eine Gruppenphase mit 20 Ligue-1-Teams, gefolgt von Play-offs ab Achtelfinale. Ab 2011 kam eine ungesetzte Auslosung für mehr Spannung, mit Hin- und Rückspielen oder Einzelfinalen, Verlängerung und Elfmeterschießen. 14–42 Klubs der oberen Ligen nahmen teil; Finals im Stade de France zogen Zehntausende an.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,5–3 Tore pro Spiel, mit Höhepunkten in frühen Runden. Rekordtorschützen: Pauleta (6 Tore, 1997), Berbatov und Ben Arfa (je 5). Ikonen wie Zidane (Bordeaux 1995), Ronaldo (frühe Phasen), Ibrahimovic, Neymar und Mbappe bei PSG. Talente wie Nasri und Benzema starteten hier durch. Über 3000 Tore unterstreichen den offensiven Charakter.