Frankreich. Frauen-Ligapokal

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Der Frauen-Ligapokal in Frankreich ist ein renommierter K.o.-Wettbewerb der Französischen Fußballföderation (FFF), der die besten Frauenclubs des Landes zusammenbringt. Er ergänzt die Division 1 Féminine und bietet Chancen auf einen Titel sowie packende Duelle. Teams aus der Topliga und gelegentlich niedrigeren Staffeln sorgen für Überraschungen und unterstreichen den Boom des Frauenfußballs in Frankreich, dem Land einer Weltklasse-Nationalmannschaft.

Geschichte und Gründung

Eingeführt 2008, um den Frauenfußball anzukurbeln, dominierte Olympique Lyon mit 10 von 13 Titeln bis zur Einstellung 2021. Pausen gab es 2014 wegen Kalenderumstellungen und 2020 durch COVID-19. Ikonisch: Lyons 5:0-Finalsieg gegen Paris Saint-Germain 2019 mit Ada Hegerberg und Wendie Renard. Der Pokal bleibt ein Meilenstein der französischen Frauenfußballgeschichte.

Turnierformat

Reiner K.o.-Modus: Ausscheidungsspiele ab Achtel- oder Sechzehntelfinale auf dem Platz des Auslosungsheimspielers. Halbfinals und Finale neutral. Bis zu 44 Teams, Mischung aus Elite und Aufsteigern. Bei Gleichstand Elfmeterschießen. Von Herbst bis Frühling, passend zum Ligakalender.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, in Finalen bis 3,5 durch offenes Angriffsspiel. Bester Torschütze: Eugénie Le Sommer (Lyon, über 25 Tore), Ada Hegerberg (Hattrick-Rekord im Finale). Stars: Delphine Cascarino (PSG), Charline Sasso (PSG), Irene Pelaez (Lyon). Förderte Talente wie Kadidiatou Diani. Lyons Dominanz traf auf Siege von Bordeaux (2017) und Montpellier (2010), zeigend Tiefe im französischen Frauenfußball.