Südostasiatischer AFF-Pokal. Frauen

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Der Frauen-AFF-Pokal Südostasiens ist ein führendes regionales Turnier der ASEAN-Fußballföderation (AFF). Es versammelt die besten Frauennationalmannschaften Südostasiens und fördert die Entwicklung des Frauenfußballs in einer Region mit wachsendem Interesse am Frauensport.

Geschichte und Gründung

Gestartet 2004 als AFF Women's Championship, findet es regelmäßig statt, mit Unterbrechungen wie durch COVID-19. Singapur gewann den ersten Titel gegen Myanmar. Myanmar dominierte mit fünf Titeln in Folge (2004-2014). Vietnam siegte 2019 knapp über Thailand (1:0), Thailand revanchierte sich 2022 (2:0). Interessant: Laos erreichte 2018 das Halbfinale als Underdog.

Turnierformat

Mit 8-10 Teams in zwei Gruppen im Round-Robin-Modus qualifizieren sich Gruppensieger und beste Zweite für die Halbfinals, gefolgt vom Finale. Gastgeber erhalten eine Freilose. Das Turnier dauert ca. zwei Wochen mit intensivem Spielplan.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, geprägt von offenen Angriffen Vietnams und Thailands. Rekordtorjägerin: Kambodschas Sohana So (15 Tore). Stars: Vietnams Huỳnh Như (Hattrick-Finale 2018), Thailands Pim Parchaopolpol und Myanmars Yat Naing. Diese Spielerinnen haben den Standard gehoben.