Westafrika-Pokal. Frauen

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Der Westafrika-Frauenpokal ist ein renommiertes regionales Turnier, das vom Westafrikanischen Fußballverband (WAFU) organisiert wird. Er versammelt die besten Frauen-Nationalmannschaften Westafrikas, darunter Nigeria, Ghana, Senegal und die Elfenbeinküste, im Kampf um die Zonenherrschaft. Das Event unterstreicht das wachsende Interesse am Frauenfußball in Afrika und dient als Plattform für soziale Entwicklung und Geschlechtergleichstellung. Es findet alle zwei Jahre statt und qualifiziert für größere afrikanische und globale Wettbewerbe.

Geschichte und Gründung

Die Geschichte des Westafrika-Frauenpokals umfasst über zwei Jahrzehnte. Die erste Ausgabe gab es 1998 in Nigeria, wo die Gastgeberinnen siegten. Nigeria dominiert mit sieben Titeln bis 2023. Unvergesslich war das Finale 2018 in der Elfenbeinküste, als Nigeria Ghana 5:1 besiegte, angeführt von Asisat Oshoalas Hattrick. 2020 fiel es wegen Pandemie aus, doch 2023 in der Elfenbeinküste siegte Ghana überraschend. Interessantes Detail: 2012 erreichte Guinea-Bissau erstmals das Halbfinale, ein Durchbruch für kleine Verbände.

Turnierformat

Das Format umfasst 8–10 Teams in zwei Gruppen à 4–5. Gruppenrunde im Kreislauf, die zwei Besten pro Gruppe ins Halbfinale. Sieger ins Finale, Verlierer um Platz drei. Spiele auf neutralem Boden im Gastgeberland über zwei Wochen. Neuere Ausgaben haben Golden-Goal-Regel in Verlängerung für Spannung.

Interessante Fakten

Hohe Torquote mit durchschnittlich 3,2 Toren pro Spiel durch offenen, flotten Flügelstil afrikanischer Teams. Rekordtorjägerin: Nigreriens Perpetua Nkwocha mit 14 Toren. Stars: Francisca Ordega (Nigeria, 9 Tore 2018), Ghanas Jane Ayieko mit Wucht-Schüssen, Senegals Ndiaye Diallo als Standardspezialistin. Talente wie Christine Lokko (Elfenbeinküste) wechselten nach Europa, vereinen Technik und Ausdauer.