Afrika-Cup der Nationen. Frauen. Alternative Spiele
Der Frauen-Afrika-Cup der Nationen im Format alternativer Spiele erneuert das afrikanische Flaggschiffturnier, indem traditionelle 11-gegen-11-Partien mit dynamischen Varianten wie 7-gegen-7 oder Mini-Matches kombiniert werden. Unter der Ägide der Confédération Africaine de Football (CAF) versammelt es Elite-Frauennationalmannschaften und setzt auf Regeländerungen für mehr Tempo und Zuschauerfreude.
Geschichte und Gründung
Die Geschichte reicht bis zum ersten AFCON Frauen 1991 zurück; alternative Spiele starteten um 2018 beeinflusst von FIFA-Futsal-Trends. Der Debüt 2020 in Nigeria endete mit Super Falcons' 5:3-Sieg über Südafrika im 7x7-Finale bei 25.000 Zuschauern-Rekord. Marokkos 2022-Turnier brachte VR-Übertragungen mit 10 Mio. Views, ein Schiedsrichter-Skandal im Ghana-Algerien-Halbfinale steigerte die Spannung.
Turnierformat
Zwölf Teams in drei Gruppen à vier spielen Round-Robin-Alternativmatches: 7x7 auf 40x60m-Feld mit 5-Minuten-Rotationen und Fernschuss-Boni. Gruppensieger und beste Zweiten in Viertelfinals, dann K.o.-Phase bis Finale. Über 10 Tage mit parallelen Streams und Fan-Challenges.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 4,8 Tore pro Spiel dank kompaktem Format. Rekordtorjägerin Asata Oseni (Nigeria) mit 22 Toren und Dribbling-Kunst. Stars: Gabrielle Ongu (Kamerun, 15 Assists, 32 km/h), Tebogo Motso (Südafrika, 18 Standards), Mantse Abena (Ghana, 42 Tacklings). Sie prägen Statistiken und motivieren junge Afrikanerinnen.