CECAFA Frauen-Pokal
Der CECAFA Frauen-Pokal ist ein renommiertes regionales Turnier, das vom Council for East and Central Africa Football Associations (CECAFA) organisiert wird. Es vereint die besten Frauen-Nationalmannschaften aus Ost- und Zentralafrika, darunter Uganda, Tansania, Kenia, Sambia, Äthiopien und andere. Das Turnier bietet nicht nur intensive Duelle, sondern auch eine Plattform zur Förderung des Frauenfußballs in der Region, wo der Sport durch lokale Verbände und Partner wie die FIFA an Fahrt aufnimmt.
Geschichte und Gründung
Die Geschichte des CECAFA Frauen-Pokals reicht über zwei Jahrzehnte zurück. Erste Ausgaben gab es in den 1990er Jahren, ab den 2000ern wurde er regelmäßig. Uganda dominiert mit Titeln wie 2018 und 2022. Tansania und Kenia haben starke Bilanzen. Unvergesslich: Das Finale 2016, als Sambia Uganda im Elfmeterschießen bezwang. Das Turnier überstand Pausen durch Finanzprobleme und COVID-19 und demonstriert die Widerstandsfähigkeit afrikanischen Fußballs. 2023 in Äthiopien erreichten die Gastgeber das Halbfinale mit Rekordzulauf.
Turnierformat
Das Format umfasst meist 10–12 Teams in zwei Gruppen im Round-Robin-Modus. Die besten zwei pro Gruppe gehen ins Halbfinale, dann ins Finale. Spiele dauern 90 Minuten mit Verlängerung und Penaltys. Das Event währt ca. 10 Tage auf neutralem Boden. Seit den 2020ern gibt es VAR in Schlüsselm matches für mehr Fairness.
Interessante Fakten
Hohe Torquote mit 3,2 Toren pro Spiel durch offenen, schnellen afrikanischen Stil. Top-Torschützinnen: Kenias Vivian Jira (12 Karriere-Tore), Ugandas Sheilla Salima (9), Tansanias Rachel Kundu (8). Stars: Ugandas Kapitänin Georgina Wanynam mit Führungsstärke und Schusskraft; Äthiopiens Esther Kassa, Dribbling-Künstlerin; Sambias Hellen Chilumba, Afrika-Preis-Nominierte. Diese Spielerinnen glänzen hier und in Europa, steigern CECAFA-Prestige.