Afrikanische Nationenmeisterschaft
Die Afrikanische Nationenmeisterschaft (CHAN) ist ein alle zwei Jahre stattfindendes Turnier der CAF, das nur Spieler aus afrikanischen Klubs zulässt. Im Gegensatz zum Africa Cup of Nations präsentiert es Talente aus heimischen Ligen, ohne Auslandserfahrung, und dient als Schaufenster für aufstrebende Stars des Kontinents.
Geschichte und Gründung
Erstmalig 2009 in der Elfenbeinküste ausgetragen, siegten die Gastgeber gegen Algerien im Finale. Acht Ausgaben später dominieren Marokko (2018, 2020, 2022), Algerien (2011 zu Hause, 2023), Tunesien und Libyen. Bemerkenswert: Libyens Sieg 2011 trotz Bürgerkrieg. COVID-19 verschob Termine, doch CHAN boomt mit bis zu 18 Teams.
Turnierformat
Zonale Qualifikationen führen zu 16 Finalteilnehmern in vier Gruppen. Die besten Zwei pro Gruppe erreichen Viertelfinals, dann K.o.-Runde mit Verlängerung und Elfmeterschießen. Gastgeber qualifizieren direkt, was für explosive Heimspiele sorgt.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 1,9 Tore pro Spiel betonen Defensivkraft. Rekordtorschütze Ahmed Khalid (Sudan, 9 Tore). Highlights: Walid El Kefi (Tunesien) mit Dribblings, Marokkos Walid El Karti, Algeriens Amine Hamouda. Viele wie Abderrazak Hamdallah steigen post-CHAN in europäische Ligen auf.