Nordirland. Stahlpokal
Der Steelweld Cup, oder Stahlpokal, ist ein renommierter regionaler Pokalwettbewerb in Nordirland, veranstaltet von der Irish Football Association (IFA). Mit Teams aus Premiership, Championship und First Division bietet er Underdogs die Chance gegen Topklubs anzutreten. Seit den 1970er Jahren vom Sponsor Steelweld getragen, füllt der Pokal Stadien in Belfast und Umgebung und verkörpert den leidenschaftlichen nordirischen Fußball mit heißen Derbys und Überraschungssiegen.
Geschichte und Gründung
Gestartet 1972 zur Förderung des Basis-Fußballs in Industriegebieten, gewann Linfield das erste Finale 1973 mit 3:1 gegen Glenavon. Die 1980er waren die Hochzeit: Coleraines 2:0-Sensationssieg über Linfield 1985 ist legendär. Steelwelds Sponsoring in den 1990ern sicherte Stabilität, Crusaders holte 2008 dreimal hintereinander den Pokal. Kuriosum: Das 2012er Finale wegen Schnee auf neutralem Boden in Belfast, wo Ballymena United siegte. In 50 Jahren 15 verschiedene Sieger unterstreichen die Spannung.
Turnierformat
Klassisches Ausscheidungssystem mit Einzelfußspielen. 32 Teams: Topclubs ab Achtelfinale, Niedrigere aus Qualis. Von August bis Mai, Unentschieden zu Wiederholungen. Finale auf Windsor Park in Belfast (18.000 Plätze). Neu: Golden Goal in Verlängerung für Dynamik.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, Höchststand 3,2 in den 2010ern durch offensive Spielweise. Rekordtorjäger Glenn Hanson (Linfield) mit 28 Treffern. Stars: David Heffernan (Coleraine) mit Hattrick im 1990-Finale; Rory McCartney (Crusaders) in den 2000ern; aktuell Matthew Doherty. Jimmy Nixons Dribblings sind unvergessen.