Moldau-Supercup

Moldau-Supercup Logo
Der moldauische Supercup ist ein jährliches Fußballspiel, das die Saison im moldauischen Fußball einleitet. Darin treten die Meister der Superliga des Vorjahres gegen den Moldova-Pokalsieger an. Gewinnt ein Team beides, rückt der Vizemeister der Liga nach. Dieses Duell dient als früher Formcheck für die Spitzenreiter und gibt oft den Ton für die Saison vor.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb begann 1990, wurde aber durch postsowjetische Krisen unregelmäßig ausgetragen. Das erste offizielle Spiel fand am 4. August 1991 statt: Nistru (Meister) besiegte Zaria 1:0. Zimbru Kischinau beherrschte die 1990er mit fünf Siegen in Folge von 1997 bis 2001. 2011 sorgte ein Schiedsrichterstreit im Sheriff-Dacia-Spiel für Fan-Proteste. Sheriff führt mit 13 Titeln in 32 Ausgaben bis 2023.

Turnierformat

Ein einzelnes Knockout-Spiel auf neutralem Platz, meist im Zimbru-Stadion in Kischinau oder Tiraspol. 90 Minuten plus Verlängerung und Elfmeterschießen bei Gleichstand. Seit 2020 mit VAR. Zuschauer: ca. 5.000, Übertragung via Moldfootball und lokale Sender.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,5 Tore pro Spiel, Höchststand 5:3 im Jahr 2007. Top-Torschützen: Jecullius Ige (3 in 2010), Radu Guts und Adrian Alescu (je 2). Highlights: Sergei Kleschenko (Zimbru, 90er), Sheriff-Stars Frank Temist und Adhamaro mit Dribblings und Standards. Moldauische Talente wie Radu Guts und brasilianische Legionäre sorgen für Show.