Moldau-Pokal

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Der Moldau-Pokal ist der führende K.o.-Fußballwettbewerb in Moldau, organisiert vom Fußballverband Moldaus (FMF). Er vereint Vereine von der Superliga bis zu Amateurteams und bietet Chancen für Underdogs, mit Sensationen und Auftritten zu glänzen. Der Wettbewerb fasziniert Fans, indem er die Tiefe des moldauischen Fußballs jenseits der Elite zeigt.

Geschichte und Gründung

Gegründet 1992 nach der Unabhängigkeit Moldaus, wurde der Pokal schnell zu einem Pfeiler des nationalen Fußballs. Nistru Bender gewann den ersten Titel, doch Sheriff Tiraspol und Zimbru Chisinau übernahmen die Dominanz. Sheriffs Serie von 12 Siegen in Folge (2003–2014) ist Rekord. Highlight: Constructorul Chisinau siegte 1998 im Finale 5:0 gegen Favoriten. Nur Pandemien und Konflikte unterbrachen ihn kurz; er liefert stets Geschichten von Kampfgeist.

Turnierformat

Klassisches Ausscheidungssystem mit Hin- und Rückspielen in späteren Runden für Top-Teams. Bis zu 64 Mannschaften ab 1/32-Finale. Heim- und Auswärtsspiele wechseln, Unentschieden führt zu Verlängerung und Elfmeterschießen. Startet im Juli, Finale im Mai im Zimbru-Stadion in Chisinau (10.000 Plätze).

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, bis 3,5 in frühen Runden durch offenes Spiel. Rekordtorschützen: Adrian Petre (16 für Sheriff 2007), Ion Nicula (15 in 2004). Stars: Radu Gucul (ex-Sheriff, jetzt Rumänien), Teddy Puric, Veteran Victor Bugai. Der Pokal formt Karrieren, wie Nikolae Cebana mit 12 Cup-Toren.