Moldau-Pokal. Frauen

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Der Moldau-Frauenpokal ist ein nationaler Ausscheidungswettbewerb, veranstaltet von der Fußballvereinigung Moldaus (FAM). Er vereint die besten Frauenteams des Landes in einem harten Kampf um den begehrten Pokal und unterstreicht den Aufstieg des Frauenfußballs in einem Land, das traditionell vom Männerfußball geprägt ist.

Geschichte und Gründung

Die Geschichte reicht bis Mitte der 2000er Jahre; die erste Ausgabe fand 2005 statt. Rekordmeister ist der FC Miner aus Ungheni mit sieben Titeln bis 2023. Ein Highlight war das 5:0-Finale 2019 gegen Yass, das einen Torrekord setzte. Trotz Pandemie-Hürden erholte sich der Pokal 2021 und ebnete Siegern den Weg zu europäischen Wettbewerben.

Turnierformat

Im klassischen K.o.-System starten die Spiele ab Achtelfinale, mit Ein- oder Zweitrundenspielen bis zum Finale auf neutralem Boden, oft in Chișinău mit bis zu 2000 Zuschauern. Partien dauern 90 Minuten, mit Verlängerung und Elfmeterschießen bei Bedarf.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel dank offensivem Stil und schwachen Abwehrreihen. Torschützenkönigin Elena Rusu (Miner) mit 28 Treffern. Stars wie Cristina Munteanu (Real Sukceava) mit Technik und Torhüterin Anna Petrova, deren Paraden in den Finalen 2020/2023 ikonisch sind. Spielerinnen wie Rusu zogen rumänische und ukrainische Klubs an.