Japanischer Supercup

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Der Japanische Supercup markiert den Auftakt zur Fußballsaison im Land der aufgehenden Sonne. Darin treten die Meister der J1 League des Vorjahres gegen die Sieger des Kaiserpokal an — ein symbolischer Start und Formcheck für die Spitzenreiter vor der neuen Saison.

Geschichte und Gründung

Begonnen 1979 als JSL-Supercup in der Japan Soccer League, passte er sich 1993 der J.League an. Unterbrechungen gab es, z.B. 2005 wegen Termindrucks, Rückkehr 2007 mit Anpassungen. Highlight: 1992 zerlegte Verdy Kawasaki Urawa Reds mit 4:0 und prägte die Profi-Ära. Bis 2024: 34 Ausgaben, dominiert von Urawa und Yokohama.

Turnierformat

Seit 2007: Einzelspiel zwischen J1-Meister und Kaiserpokal-Sieger. Doppelsieger spielen gegen Pokalfinalisten. Im Februar auf neutralem Platz, oft im Nationalstadion Tokio. Unentschieden? Elfmeterschießen, kein Verlängerung.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,5 Tore pro Spiel, taktische Duelle im Vordergrund. Urawa Reds mit 6 Siegen an der Spitze, Takuma Abe Torschützenkönig. Stars wie Shinji Okazaki (Kashima) und Leo Silva (Urawa) glänzten. Er hebt künftige J.League-Helden hervor.