Japanien. Kyushu-Liga

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Die Kyushu-Liga ist eine der neun Regional-Ligen in Japan und umfasst die Präfekturen von Kyushu sowie Okinawa. Als vierte Stufe der japanischen Fußballpyramide bietet sie semiprofessionellen und Amateurvereinen die Chance auf den Aufstieg in die Japan Football League. Vereine aus Fukuoka, Saga, Nagasaki, Kumamoto, Oita, Miyazaki, Kagoshima und Okinawa kämpfen um den Ruhm im südlichen Fußball-Japan.

Geschichte und Gründung

Gegründet 1966 im Rahmen der japanischen Fußballreform, diente die Liga als Sprungbrett für spätere J-League-Clubs wie Avispa Fukuoka in den 1970er-80er Jahren. Highlight: Okinawa Seiryu verpasste in den 1990ern knapp den JFL-Aufstieg. Der Aufstieg von FC Ryukyu in die J3 2010 inspirierte Investitionen. Die COVID-bedingt verkürzte Saison 2020 wurde 2021 mit einem spannenden Finale zum 55-jährigen Jubiläum gefeiert.

Turnierformat

Mit 10-12 Teams wird in einer Doppelrunde gespielt, insgesamt ca. 22 Spiele. Meister steigt direkt in die JFL auf, Vizemeister spielt Play-offs. Seit 2023 gibt es Abstiegs-Play-offs mit anderen Regionen. Alle Teams qualifizieren sich für den Kaiserpokal, ein interregionales Turnier krönt den Viertligameister.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, mit Fokus auf Konter und starker Abwehr. Rekordtorjäger Yoshihiro Takagi erzielte über 150 Treffer. Bekannte Spieler: Hideki Ono (J1-Veteran), aktuelle Stars wie Kenji Nakamura (Veertien Mie) und Ryuji Ito (FC Nagasaki) verkörpern die harte, leidenschaftliche Liga.