Japan Regional Cup
Der Japan Regional Football Champions League, oft als Regionalpokal bezeichnet, ist ein jährliches Turnier der Japan Football Association (JFA). Es bringt Meister der 47 Präfekturen Japans zusammen und bietet Amateurvereinen die Chance auf nationale Anerkennung und Aufstieg in die J.League. Der Wettbewerb unterstreicht die dezentralisierte Struktur des japanischen Fußballs.
Geschichte und Gründung
Gestartet 1992 als Teil der JFA-Reformen, gewannen die Yokohama Flügels den ersten Titel. Underdogs wie Matsushima aus Yamaguchi erreichten 1999 das Finale gegen J1-Teams. 2013 qualifizierte sich Blue Springs aus Aomori für die J.League-Playoffs. Kashima Antlers führen mit 7 Siegen, doch provinzielle Helden prägen die Geschichte.
Turnierformat
Präfekturmeister qualifizieren sich und werden in 4 Gruppen à 9–13 Teams eingeteilt. Gruppenphase im Round-Robin auf fremden Plätzen; die besten 8 gehen ins K.o.-System ab Achtelfinale. Finale auf neutralem Boden, insgesamt ca. 100 Spiele. Seit Neuestem VAR in entscheidenden Partien.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, in Gruppen bis 3,5 durch offenes Spiel. Top-Torschützen: Ryo Takahagi (15 für Sagamihara 2018), Yuki Saito (12). Stars: Takumi Minamino (von hier zu Salzburg/Liverpool), Hota Watanabe (Gamba Osaka). Eine Wiege für J.League-Talente.