Japanien. Regionale Champions League
Die Regionale Champions League Japans ist ein zentraler Bestandteil der Fußballpyramide des Landes und krönt die Meister neun regionaler Ligen, während sie Aufstiegsplätze in die Japan Football League (JFL) vergibt. Top-Klubs aus Hokkaido, Tohoku, Kanto, Hokushinetsu, Tokai, Kansai, Chugoku, Shikoku und Kyushu messen sich hier, um nationale Anerkennung und den Sprung ins Profifußball zu erringen.
Geschichte und Gründung
Gestartet 1975 als Teil der JFA-Initiativen zur Stärkung des Regionalfußballs, entwickelte sich der Wettbewerb parallel zur Profi-Liga. Frühe Dominanz durch Yanmar Diesel (heute Cerezo Osaka) wich regionalen Helden. 1992 qualifizierte sich Vissel Kobe aus Kansai für die J-League. In den 2010ern erreichte Iwate Grulla Morioka das Finale und stieg auf, was den Basis-Fußball belebte. Preispools wuchsen, und 2020 passte man es an Pandemie-Regeln an.
Turnierformat
Nach regionalen Qualifikationen folgt die Endrunde mit neun Meistern in einer Double Round-Robin: 16 Spiele, Heim- und Auswärts. Sieger steigt direkt in JFL auf, Zweiter in Play-offs. Bei Gleichstand Penaltys. Vom Frühling bis Herbst, abgestimmt auf regionale Saisons.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,5 Tore pro Spiel, mit Fokus auf Verteidigung – nur 20-25% mit Klatschen. Rekord: Yasushi Fujiwara mit 12 Toren für Sony Sendai (2006). Stars wie Hideki Okubon (Kochi United, 15 Karrierentreffer) und Takeshi Ohata (JEF United Chiba, 90er-Flair). Aktuell: Ryohta Yoshida (Veertien Mie), Naoki Aoyama (Reilac Shiga). Viele wechseln in J-League, als Sprungbrett.