Kaiserpokal Japans

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Der Kaiserpokal, offiziell Japan Football Association Kaiserpokal, ist der führende K.o.-Wettbewerb im japanischen Fußball. Von der JFA seit 1921 organisiert, nimmt er Mannschaften aus allen Ligen auf—from J1-Elite bis Amateurvereine aus Regionalligen. Seit 1992 gesponsert, ziehen jährlich über 88 Teams an, was ihn zu einem der inklusivsten Turniere Asiens macht.

Geschichte und Gründung

Begonnen 1921 als Nationalmeisterschaft (Sieger: Tokyo Shūdō-Kwō Club), wurde er 1950 als Kaiserpokal neu belebt. Rekordmeister Urawa Red Diamonds (ehemals Mitsubishi) mit 7 Titeln. Highlights: Amateur-JEF United Chiba Reserves im 2010er Finale und Gamba Osakas Doppelsieg 2008/09. Trotz Kriegsunterbrechungen symbolisiert er japanische Fußballstärke.

Turnierformat

Reines Ausscheidungsturnier mit Einzelfinalspielen. Seit 2017: 88 Teams (J1-J3, Pokalsieger unterer Ligen, Regionalmeister). Frühe Runden August-Oktober auf neutralem oder Heimfeld. Achtelfinale/Quartette im Herbst, Halbfinals Dezember, Finale am 1. Januar im Nationalstadion Tokyo—ein Neujahrs-Highlight.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8-3,2 Tore pro Spiel durch Missmatches. Top-Torschützen: Masato Kudo (15 in einer Saison), Kazuyoshi Miura (15 Karriere). Stars wie Shinji Okazaki, Hidetoshi Nakata und Talente wie Takefusa Kubo machten hier Karriere, oft Sprungbrett nach Europa oder AFC Champions League.