Georgische Meisterschaft. Superliga

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Die georgische Meisterschaft, bekannt als Erovnuli Liga oder Superliga, ist die höchste Spielklasse des georgischen Vereinsfußballs. Seit 1990, nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion, dient sie als Hauptbühne für nationale Titel, Europapokalplätze und Abstiegskampf. Mit 10 Teams läuft die Saison von Februar bis Dezember, angepasst ans kaukasische Klima.

Geschichte und Gründung

Aus den Trümmern des sowjetischen Fußballs entstanden, gewann Iberia 1999 Tiflis 1990 den ersten Titel. Die 90er beherrschten Tiflis-Giganten wie Dinamo und Torino (heute WIT Georgia). Ab den 2000ern sorgten Saburtalo und Dila Gori für Spannung. Kuriosum: Dinamo Tiflis holte 2017 seinen 15. Titel, doch 2020 siegte Torpedo Kutaisi mit 11 Punkten Vorsprung. Trotz Krisen fördert die Liga Talente wie Kacha Kaladse nach Europa.

Turnierformat

Rundenturnier: 10 Teams spielen 36 Spiele (Hin- und Rückrunde). Danach Play-offs: Top-6 kämpft um Titel und Europa in Mini-Liga mit Punkteübertrag; unteres Viertel um den Klassenerhalt. Meister direkt in Champions League, Vizemeister und Pokalsieger in Conference League – Drama bis zum Schluss.

Interessante Fakten

Ergebnisreich mit ~2,7 Toren pro Spiel, georgischer Flair. Rekordtorjäger Giorgi Demetradze (211 für Dinamo Tiflis). Stars: Kaha Kaladse (zu Milan), Lewan Kenia, Michail Kwelaschwili (2023/24 mit 19 Toren). Aktuelle Kräfte Torpedo Kutaisi und Dinamo Batumi begeistern. Liga formt Neue wie Saburtalos Flügelspieler Giorgi Aburdjania.