Frauen Georgien 2. Liga

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Die 2. Liga des georgischen Frauenfußballs ist ein aufstrebendes Feld mit ambitionierten Teams aus den Regionen, die in die Elite des Landes vordringen wollen. Sie dient als Sprungbrett für junge Talente und verbindet Eifer mit zunehmendem Profi-Niveau für packende Spiele auf semiprofessionellem Terrain. Hier entstehen echte Entdeckungen – von lokalen Helden bis taktischen Überraschungen, die Saisons umkrempeln.

Geschichte und Gründung

Gegründet Anfang der 2010er im Zuge von Reformen im georgischen Frauenfußball, startete die Liga 2012 mit sechs Teams. Iberias Titelgewinn als Underdog prägte den Auftakt. Ein 2018er Schiedsrichter-Skandal bei Saburtalo gegen Marneuli führte zu Protesten, stärkte aber die Liga. Die Pandemie 2020 kürzte den Spielplan, 2021 brachte Rekordkulanzien über 500 Zuschauer. Spielerinnen wie Nino Gvinashvili starteten hier ihre Karriere.

Turnierformat

10–12 Teams spielen Doppelrundenturnier (Heim/Auswärts), 18–22 Spiele pro Mannschaft. Erster und Zweiter steigen über Play-offs in die 1. Liga auf. Seit 2023 Play-offs für Plätze 3–6 um Pokalplätze. Spiele auf regionalen Stadien (1.000–3.000 Plätze) mit Videoüberwachung für Transparenz.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, bis 4,5 bei Abstiegskämpfen. Top-Torschützinnen: Tamara Kobakhidze (Didina, 28 Tore 2022), Laira Chkheidze (Iberia, 24 Tore 2023). Stars: Mittelfeldspielerin Mariam Todua (Standardspezialistin, nun 1. Liga), Torhüterin Salome Beridze (Skvira, 85% Reflexquote). Liga geprägt von flotten Flügeln und kompakter Defensive.