Georgische Frauen-Meisterschaft
Die Georgische Frauen-Meisterschaft ist die höchste Liga im georgischen Frauenfußball, organisiert von der Georgischen Fußballföderation (GFF). Sie vereint die führenden Vereine des Landes und fördert den Frauenfußball in einer Region mit knappen Ressourcen. Die Liga bildet die Basis für die Nationalmannschaft und steigert die Beliebtheit des Sports bei Frauen.
Geschichte und Gründung
Die Meisterschaft startete in den 1990er Jahren nach der Unabhängigkeit und professionalisierte sich in den 2000ern. Tbilisi-Klubs wie Merani und RKS-Norch Dinamo herrschten lange. 2018 brach Martvili aus Westgeorgien die Dominanz. Der verkürzte 2020er-Saison durch COVID hob Saburtalo-2 hervor. 2022 kam VAR für wichtige Spiele hinzu.
Turnierformat
Mit 8–10 Teams im Double-Round-Robin (Heim- und Auswärtsspiele, 14–18 Runden) siegt der Punkteführer. Top-Platzierte qualifizieren sich UEFA-weit, Fortschritt selten. Saison: Frühling bis Herbst, Playoffs bei Gleichstand möglich.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, attackenlastig mit torreichen Derbys. Rekordtorjägerin Nino Gvinashvili (RKS-Norch) mit 87 Toren. Highlights: Lela Japardize (ehemals Nationalmannschaft) und Anna Kvartshelia (Saburtalo) mit Dribbling-Talent. Exporte nach Rhein (Deutschland).