Georgische Meisterschaft. National Liga

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Die georgische National Liga ist die höchste Spielklasse des georgischen Vereinsfußballs, in der die führenden Klubs um den Meistertitel und Europapokalplätze kämpfen. Seit 1990 bildet sie das Rückgrat des nationalen Fußballs und spiegelt die Entwicklung des Sports in Georgien nach dem Zerfall der Sowjetunion wider. Zehn Teams treten pro Saison an, mit dem Ziel, in die Champions League oder Conference League einzuziehen.

Geschichte und Gründung

Die Liga startete 1990 nach dem Sowjetzusammenbruch; Torpedo Kutaisi dominierte anfangs mit fünf Titeln in Folge. Dinamo Tbilisi wurde zum Hegemon, mit insgesamt 19 Meisterschaften. Highlights: Vitoria Goris Coup 2004 gegen Dinamo und Apala Samtredias Underdog-Sieg 2017. Die 90er brachten Finanzkrisen, doch ab den 2010ern stabilisierte sich die Liga durch Investitionen.

Turnierformat

Doppelrundenturnier mit 36 Spielen pro Team (Hin- und Rückspiel). Abschluss: 1. Platz in CL-Quali, 2./3. in EL/EC, 10. Abstieg in Liga 2, 9. Playoff. Seit 2022 Splits: Nach 30 Runden Top-6 und 7-10 separat. Saison Februar bis Dezember.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,6 Tore pro Spiel, Fokus auf Konter und Standards. Top-Torschützen: Giorgi Arveladze (122), Mikheil Kavelashvili (über 100). Stars: Chwitscha Kwartschelja (Dinamo Tbilisi vor Neapel), Giorgi Tschakwetadse (Dinamo Batumi zu West Ham), Budu Ziwsiwadse. Liga als Talentexporteur bekannt, z.B. Giorgi Aburdschania.