Georgischer Supercup

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Der Georgische Supercup markiert den Auftakt zur Saison im georgischen Vereinsfußball. Hier messen sich die Meister der Erovnuli Liga mit den Pokalsiegern des Georgischen Pokals. Der Zweikampf ist mehr als ein Pokal: Er dient als Stimmungsbarometer für die Teams vor dem Ligamarathon.

Geschichte und Gründung

Gestartet 1996 in der postsowjetischen Ära Georgiens, endete das Debüt mit einem 2:1-Sieg von Tbilisi FC über Dinamo Tbilisi. Hauptgewinner sind Hauptstädter wie Dinamo und Torpedo, doch Überraschungen gab's: WIT Georgias 3:2 gegen Dinamo 2005 oder Saburtalos Coup 2017. Finanzkrisen pausierten ihn in den 2000ern, seither fest auf der Dinamo Arena. Wissenswert: 2020 verschoben wegen Pandemie, was die Anpassungsfähigkeit zeigt.

Turnierformat

Klares Ein-Match-Format: Liga-Meister vs. Pokalsieger, bei Überschneidung tritt Vizemeister an. Im August auf neutralem Boden, meist Tiflis, mit Verlängerung und Elfmeterschießen bei Gleichstand. Keine Rückspiele — purer Druck pur.

Interessante Fakten

Torarmut prägt ihn: Durchschnittlich 2,5 Treffer pro Spiel, oft 1:0 oder 2:1. Top-Torschützen: Giorgi Demishkelashvili (3 Tore), Levan Kenia, Jaba Kandelaki. Stars: Mikheil Kvekhskhvili's Standards, Otar Martsvaladzes Dribblings, Giorgi Kverkvelias Kopfballkraft. Betont georgische Taktik: Ein Moment entscheidet.