Costa-Rica Supercopa. Frauen

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Der Costa-Rica Frauen-Supercopa stellt die Meisterinnen der Primera División den Pokalsiegerinnen in einem entscheidenden Einzelspiel gegenüber und unterstreicht den Boom des Frauenfußballs im Land, während sie das höchste Niveau nationalen Frauentalents präsentieren.

Geschichte und Gründung

Die Frauen-Supercopa entstand in den frühen 2010er Jahren parallel zum Aufstieg des Frauenfußballs in Costa Rica. Das erste offizielle Spiel 2014 gewann Deportivo Saprissa gegen Alajuelense mit 3:1. Sie entwickelte sich mit der Professionalisierung der Ligen nach 2018 und erhielt Förderung vom Verband. Ikonisch war das Finale 2021: Saprissa besiegte Herediano 2:0 im regnerischen San José und zeigte Spielerresilienz. Klubs wie Saprissa und Alajuelense herrschen, was ihre Ligadominanz widerspiegelt.

Turnierformat

Das Format ist einfach und dramatisch: ein Einzelfinale zwischen Ligameisterinnen und Pokalsiegerinnen. Bei Doppelsiegern treten die zwei besten Ligamannschaften an. Spiele finden auf neutralem Boden statt, meist im Estadio Ricardo Saprissa oder Alejandro Benavides Reynoso, mit 90 Minuten plus Verlängerung und Elfmeterschießen bei Bedarf.

Interessante Fakten

Spiele weisen durchschnittlich 2,8 Tore auf, mit Fokus auf Defensivfußball und Einzelflashs. Top-Torschützinnen sind Raquel Rodríguez (Saprissa, 4 Tore) und Fabricia Rodríguez (Alajuelense). Sternchen umfassen María Fernanda Ciliano, Weltmeisterschaftsveteranin 2015, und Prudence Pereira mit atemberaubendem Dribbling. Der Wettbewerb markiert den Übergang zum Profifußball und hebt Talente wie Cristina Mandala hervor.