Supercopa von Costa Rica
Der Supercopa von Costa Rica ist das jährliche Saisonauftaktspiel im costa-ricanischen Fußball. Meister der Primera División des Vorjahres trifft auf den Pokalsieger der Copa de Costa Rica. Bei einem Doppelsieg rückt der Vizemeister nach. Dieses prestigevolle Duell legt den Grundton für die Saison und zieht volle Ränge sowie Fans aus ganz Zentralamerika an.
Geschichte und Gründung
Eingeführt 1961, ist der Supercopa fester Bestandteil des costa-ricanischen Fußballs, trotz Pausen durch organisatorische und finanzielle Probleme. Alajuelense gewann das erste Duell 4:1 gegen Carmelita. Höhepunkte: Saprissas 7:0-Kantersieg gegen Pérez Zeledón 1998. Alajuelense führt mit 12 Titeln vor Saprissa (9). 2020 fiel es der Pandemie zum Opfer, doch die Tradition erholte sich rasch.
Turnierformat
Ein einzelnes Spiel auf neutralem Boden, meist im Nationalstadion in San José (23.000 Plätze). 90 Minuten plus Verlängerung und Elfmeterschießen bei Gleichstand. Seit 2015 Tests mit regionalen Neutralplätzen zur Steigerung des Interesses — kein Gruppenteil, nur ein nervenaufreibender Abend.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, Höhepunkte in den 80ern/90ern mit 4-5-Tor-Feuernwerken. Rekordtorjäger: Roland Marqués (Alajuelense) mit 5 Toren in zwei Spielen. Stars wie Juan Goyicochea (2012-Sieger für Saprissa) und Manuel Ureña (2023-Dribblings für Herediano). Álvaro Saborío verließ als costa-ricanischer Topstürmer in die MLS.