Costa-Rica-Pokal

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Der Costa-Rica-Pokal, offiziell Copa de Costa Rica, ist der führende nationale Pokalwettbewerb des Landes. Er bringt Vereine aus der Primera División mit Teams aus unteren Ligen zusammen und sorgt für packende Duelle um den begehrten Titel. Die Federación de Fútbol de Costa Rica (FEDEFUTBOL) organisiert ihn seit den 1900er-Jahren jährlich und fasziniert Zentralkamerika mit Spannung und Überraschungen.

Geschichte und Gründung

Die Wurzeln reichen ins frühe 20. Jahrhundert zurück, mit inoffiziellen Turnieren in San José; offiziell seit 1934. Rekordmeister ist Deportivo Saprissa mit 38 Siegen, gefolgt von LD Alajuelense (15). Highlights: Der Märchenweg von Municipal Grecia ins 2019er-Finale und Saprissas Penaltysieg 2022 gegen Perez Zeledon. Trotz Krisen der 1980er-Jahre avancierte er zur Talentschmiede.

Turnierformat

Klassisches Ausscheidungssystem mit bis zu 80 Teams von der Primera (12 Vereine) bis zur vierten Liga. Seit 2020er gibt es eine Gruppenphase für Top-Teams, dann Play-offs ab Achtelfinale. Frühe Runden: Hin- und Rückspiel, Auswärtstorregel bis kürzlich abgeschafft; Finale auf neutralem Platz.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,5 Tore pro Spiel, in Derbys über 3. Top-Torschützen: Ronald Manuel Gonzalez (Saprissa, 20+ in einer Saison), Aktuelle wie Manuel Solis (Herediano, 15 Tore) und Javier Lopez (Alajuelense). Stars: Eusebio Leon (50+ Pokaltore), Exporttalente wie Kelvin Caicedo und Patrick Mathes Richtung MLS/Europa.