Costa-Rica-U20-Supercup

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Der Costa-Rica-U20-Supercup ist ein prestigeträchtiges Einzelfinale, das die Saison für die jungen Talente des Landes einleitet. Es stellt die Meister der Primera División Juvenil U-20 gegen die Copa de Liga U-20-Sieger und verkörpert den Übergang vom Jugend- zum Profifußball. Das Turnier unterstreicht Costa Ricas Fokus auf die Förderung der nächsten Generation.

Geschichte und Gründung

Entstanden in den frühen 2010er Jahren, fand das erste offizielle Spiel 2012 statt: Alajuelense U-20 besiegte Saprissa U-20 mit 3:1. Ikonische Momente wie das 2018er Drama, als Pereira U-20 von 0:2 aufholte und in der Verlängerung gewann. Der Supercup zieht Scouts aus Europa und MLS an und hat vielen den Weg zu Profiverträgen geebnet.

Turnierformat

Einfaches Format: Ein Spiel auf neutralem Boden, oft im Estadio Nacional in San José. 90 Minuten plus Verlängerung und Elfmeterschießen bei Bedarf. Nur zwei Teams — Ligameister und Pokalsieger U-20 — mit bis zu 10.000 Zuschauern und nationaler TV-Übertragung.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,5 Tore pro Spiel dank des offensiven Stils costaricanischer Junioren. Rekordtorjäger Javier Matamoros erzielte 4 Treffer im 2015er-Finale für Alajuelense. Stars: Randy Uribe (ex-Saprissa, nun MLS), Kelvin Caicedo (Pereira) und Torhüter Daniel Colindres mit pantherartigen Reflexen. Eine Schmiede für die Nationalmannschaft.