UNAF-Turnier. Frauen

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Das UNAF-Frauen-Turnier ist ein regionales Wettbewerb der Union der Nordafrikanischen Fußballverbände (UNAF), mit Nationalmannschaften aus Algerien, Tunesien, Marokko, Libyen, Ägypten und gelegentlich Sudan. Es fördert den Frauenfußball in Afrika und bereitet Teams auf kontinentale Turniere wie den Afrikanischen Nationenpokal der Frauen vor. Der Wettbewerb spiegelt das wachsende Interesse am Frauenfußball im Maghreb und Nordafrika wider, wo Traditionen sportlichen Ambitionen weichen.

Geschichte und Gründung

UNAF gegründet 1998, das Frauen-Turnier startete Anfang der 2010er zur Geschlechtergleichstellung. Erstes Turnier 2017 in Algerien: Gastgeber siegten 3:0 gegen Tunesien im Finale. Kuriosum: Libyens Halbfinale 2022 in Marokko trotz Krisen zu Hause. Marokko dominiert kürzlich mit drei der letzten fünf Titel, passend zu ihrem WM-2023-Erfolg.

Turnierformat

Kompaktes Format: 5-6 Teams in zwei Gruppen à drei. Gruppensieger und bester Zweiter ins Halbfinale, dann K.o.-Finale. 90-Minuten-Spiele nach FIFA-Regeln im Gruppenkreislauf. Dauer: 5-7 Tage für taktische Präzision.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel durch afrikanischen Offensivfußball. Rekordtorjägerin: Marokkos Fatima-Zahra Belkacem (12 Tore). Stars: Algeriens Karima Berrama (Hattrick 2019-Finale), Ägyptens Shahdan Winter (MVP 2023). Tunesiens Selma Bouazis Fernschüsse und Libyens Nadine Atia sorgen für Spannung. Talentschmiede für Afrika und Welt.