Südamerikanische U19-Frauen-Meisterschaft
Die Südamerikanische U19-Frauen-Meisterschaft (Sudamericano Femenino Sub-19) von CONMEBOL vereint Jungtalente aus zehn südamerikanischen Ländern. Sie krönt den Kontinentalmeister und vergibt Plätze für die FIFA-U20-Frauen-WM, treibend das Wachstum des Frauenfußballs in Lateinamerika an, dominiert von Brasilien und Argentinien, mit Kolumbien und Paraguay als Störfaktoren.
Geschichte und Gründung
Erstes Turnier 2010 in Chile, wo Gastgeberinnen Brasilien 0:2 im Finale unterlagen. Brasilien führt mit sieben Titeln (zuletzt 2022 in Argentinien), Argentinien zwei, Kolumbien und Venezuela je eins. Ikone: Paraguays 1:0-Sieg über Kolumbien im argentinischen Finale 2018 durch Lourdes Veras Tor. Seit 2020 WM-Qualifier, steigert Intensität. 2024 in Ecuador: Brasilien holt Gold mit 3:0 gegen Gastgeber.
Turnierformat
Preliminary Round-Robin aller 10 Teams, Top-4 in Finalquadrangular mit allen gegeneinander, Punkte zählen. 90-Minuten-Spiele, Verlängerung bei Bedarf. Ca. zwei Wochen auf Stadien des Gastgebers.
Interessante Fakten
Durchschnitt 2,8 Tore pro Spiel, Höchststand 3,2 im 2022. Rekordtorjägerin: Brasiliens Gabriela Jaïn (9 in 2018). Stars: Argentiniens Mayte Pérez (6 in 2022), Kolumbiens Linda Caicedo (2024-Anführerin), Ecuadors Carolina Rodríguez. Absolventinnen wie Debinha glänzen in Europa. Bekannt für technisches, temporeiches Spiel mit Fokus auf Tempo und Dribbling.