Copa Sudamericana

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Die Copa Sudamericana ist der zweitwichtigste Vereinswettbewerb Südamerikas unter der Ägide der CONMEBOL. Sie bringt Top-Teams wie Flamengo und River Plate mit Underdogs aller Kontinentalstaaten zusammen und sorgt für packende K.o.-Duelle. Seit 2002 als Nachfolger der verblassten Copa Mercosur und Merconorte etabliert, bietet sie Chancen für Libertadores-Verpasser.

Geschichte und Gründung

San Lorenzo (Argentinien) gewann 2002 den Auftakt, besiegte Athletico Paranaense. Frühe Überraschungen prägten es: Cienciano (Peru) bezwang 2003 Vasco da Gama. Athletico Paranaense holte 2018/19 und 2021 sogar dreimal in vier Jahren. Argentinier führen mit 10 Titeln, Brasilianer mit 7; Independiente siegte 2010 und 2017.

Turnierformat

44 Teams in drei Vorqualirunden, dann 32er-K.o.-Phase mit Einspielen bis Viertelfinale, danach Hin- und Rückspiele. Seit 2019 einziges Finale auf neutralem Boden. Sieger qualifiziert sich für Libertadores und Recopa.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,5 Tore pro Spiel, in Qualis bis 3. Rekordtorjäger: Fernando Aduan (17), Guillermo Schettino (16). Ikonen wie Neymar (Santos 2012), Gabigol (Flamengo) und Ignacio Fernández (River) prägten es mit südamerikanischem Flair und Torfeuerwerk.