Copa Libertadores

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Der Copa Libertadores ist der prestigeträchtigste Vereinswettbewerb Südamerikas, organisiert von der CONMEBOL. Seit 1960 versammelt er die Elite des Kontinents in einem Kampf um den begehrten Pokal, der für die Spitze des südamerikanischen Fußballs steht – voller Intensität, Fan-Leidenschaft und taktischer Meisterleistungen.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb entstand 1960 durch peruanischen Journalisten Arturo Fernández. Erster Sieger: Peñarol aus Uruguay vor Olimpia aus Paraguay. Die 1970er prägten argentinische Dominanz: Estudiantes mit drei Titeln in Folge (1968–1970), Independiente mit sieben in zwei Jahrzehnten. Ikonische Momente: Atlético Nacional als erster Nicht-Traditioneller Sieger 1989 und die Gremino-Tragödie desselben Jahres. Im 21. Jahrhundert dominiert Brasilien: Flamengo (2019, 2022), Palmeiras (2020, 2021). Rekordhalter Independiente mit sieben Pokalen.

Turnierformat

47 Teams in acht Gruppen à vier bis sechs; die besten zwei steigen in die KO-Runde auf: Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und seit 2019 ein Finalspiel auf neutralem Boden. Teilnehmer: Landesmeister plus Top-Klubs per CONMEBOL-Ranking. Auswärtstorregel abgeschafft.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,7 Tore pro Spiel, Höchstwerte in der Gruppenphase. Rekordtorschützen: Fernando Morena (43), Alberto Spencer (40), Delfí Rivas (24). Stars wie Pelé (Santos, 1962–1963), Maradona (Boca Juniors, 2000), Ronaldinho (Cruzeiro), Neymar (Santos, 2011). Aktuelle Helden: Vinícius Júnior, Enzo Fernández, Julián Álvarez treiben das Erbe fort, viele springen nach Europa.