Portugal. Pokal Promotion. Frauen
Der Promotion-Pokal der Frauen ist ein renommierter nationaler Pokalwettbewerb im portugiesischen Frauenfußball, organisiert von der Portugiesischen Fußballföderation (FPF). Er vereint Teams aus allen Ligen, von der Elite bis zu regionalen Staffeln, und bietet Underdogs die Chance, gegen Giganten anzutreten. Der Wettbewerb spiegelt den Aufschwung des Frauenfußballs in Portugal wider, getrieben durch Investitionen in Infrastruktur und Jugendausbildung.
Geschichte und Gründung
Eingeführt in den 2010er-Jahren, gewann Sporting Lissabon die ersten Ausgaben und holte bis 2018 drei Titel in Folge. Besonderheit: 2020 fiel er wegen Pandemie aus, kehrte mit neutralen Spielorten zurück. Benficas 3:2-Finalsieg 2022 gegen Sporting markierte einen Wandel und fachte die Lissabon-Rivalität an. Sensationen wie Famalicãos Halbfinale 2019 prägen die Geschichte.
Turnierformat
Der Modus startet mit Achtel- oder Sechzeitel-Finals für Kleinteams, Einzelf Matches auf deren Platz. Ab Sechzeitel-Finals stoßen Topclubs dazu, alles K.o.-System ohne Rückspiele. Das Finale findet neutral, oft im Estádio do Restelo, statt. 2023/24 nahmen 48 Teams teil, mit Losverfahren gegen frühe Regionalduelle für Spannung.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel unterstreichen offensiven Stil. Torschützenkönige: Jessica Silva (Benfica, 15 Tore 2022), Rekordhalterin Taya Fernandes (Sporting, 22 Pokaltore). Stars: Sportings Andrea Falcão bei Standards, Benficas Quaresma mit Dribblings. Der Pokal ist Sprungbrett für europäische Karrieren.