Algarve-Cup
Der Algarve-Cup ist ein angesehener internationaler Frauenfußballwettbewerb, der jährlich im März in der sonnigen Region Algarve in Portugal ausgetragen wird. Seit 1994 versammelt er Spitzenteams aus aller Welt und dient als perfekte Vorbereitung auf große Turniere wie die EM oder Olympische Spiele. Bekannt für mildes Klima, exzellente Plätze und intensive Atmosphäre, ermöglicht er Taktikverfeinerung und Aufstellungs-Tests.
Geschichte und Gründung
1994 vom portugiesischen Verband initiiert, gewann China das erste Finale gegen Norwegen. 2002 glänzte Norwegens Birgitte Sætre. Highlight: Deutschlands 7:0 gegen die USA 2010. Pandemie-bedingt pausiert 2020, Rückkehr 2021. Weltmeister wie USA, Deutschland, Japan und Norwegen machten ihn zum Highlight.
Turnierformat
Rundenturnier mit 4–8 Teams, je drei Spiele pro Mannschaft. Sieger per Punktestand, kein Play-off. 90 Minuten pro Match, bei Unentschieden manchmal Elfmeterschießen. Eine Woche auf Stadien in Faro, Loulé und Tavira.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,5 Tore pro Spiel durch offensiven Stil. Rekordtorjägerin: Marina Hegering (Deutschland, 9 Tore). Stars: Alex Morgan (USA), Homare Sawa (Japan), Jessica Silva (Portugal). Legenden wie Inka Grings beeindruckten. Sensationen wie Schwedens 1:0 über USA 2019.