Algarve-Cup. Frauen

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Der Algarve-Cup für Frauennationalmannschaften ist ein renommiertes internationales Turnier, das jährlich in der sonnigen Algarve-Region Portugals ausgetragen wird. Seit 1994 versammelt es die besten Teams der Welt und bietet erstklassigen Frauenfußball unter optimalen Bedingungen. Es dient als wichtige Vorbereitungsplattform für große Meisterschaften.

Geschichte und Gründung

Das Turnier startete 1994 durch den portugiesischen Verband zur Förderung des Frauenfußballs; England gewann den ersten Titel gegen Dänemark. Es sah Meilensteine wie den 8:0-Sieg der USA über China 2002. China dominierte die 2000er mit fünf Titeln in Folge (2005-2009). Schweden und Kanada glänzten später, COVID pausierte es 2020. Kuriosum: Hier debütierten Ikonen wie Brasiliens Marta.

Turnierformat

Kompaktes Format: 8-12 Teams in zwei Gruppen. Gruppensieger und beste Zweiten in Halbfinals, dann Finale und Spiel um Platz 3. Spiele auf Algarve-Stadien wie dem 30.000-Plätze-Estadío Algarve in Faro. Eine Woche Dauer mit Partien alle 2-3 Tage für optimale Rotation.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,5 Tore pro Spiel durch offenen Stil. Rekordtorjägerin Hanna Ljungberg (Schweden, 12 Tore). Highlights: Abby Wambach-Hattrick (USA 2018), Christine Sinclair-Finals (Kanada), Portugals Jessica Silva. Stars wie Homare Sawa (Japan) und Ada Hegerberg (Norwegen) starteten hier durch.