Portugiesischer Frauen-Supercup
Der portugiesische Frauen-Supercup markiert den Auftakt zur Saison und stellt die Meisterinnen der Liga gegen die Pokalsiegerinnen. Bei einem Double der einen Mannschaft rückt der Liga-Zweite nach. Dieser Zweikampf ist kein reines Showmatch, sondern ein Indikator für die Form und Ambitionen der portugiesischen Frauenfußball-Elite.
Geschichte und Gründung
Seit dem Start 2016 hat der Wettbewerb mit Investitionen in Frauenfußball an Fahrt aufgenommen. Sporting Lissabon gewann das erste Duell 1:0 gegen Benfica. Die beiden Lissabonner Rivalen dominieren seither, mit Höhepunkten wie Benficas 4:1-Sieg 2021 und Sportings Elfmetersieg 2023. Einzig 2020 fiel der Cup wegen COVID-19 aus — ein rarer Einzelfall.
Turnierformat
Ein einzelnes Spiel auf neutralem Boden im August, 90 Minuten plus Verlängerung und Penaltyschießen bei Gleichstand. Die FPF wählt Stadien, bevorzugt mittelgroße Arenen für intensive Stimmung ohne Massenveranstaltungschaos.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, geprägt von solider Defensive und plötzlichen Offensivfeuernwerken. Bester Torschützin Jessica Silva (Benfica, 5 Tore), gefolgt von Andrea Fonseca (Sporting) mit ihrem 2019-Hattrick. Stars wie Tata (ehemals Benfica, nun Barcelona) und Ana Ajji (Sporting) strahlen hell, repräsentieren Portugal international und heben den Frauenfußball Portugals.