Olympische Spiele. Frauen
Das olympische Frauenfußballturnier, alle vier Jahre im Rahmen der Olympischen Spiele ausgetragen, begeistert seit 1996 mit Weltklasse-Fußball. Zwölf Top-Nationalmannschaften, qualifiziert über Kontinentalquoten, zeigen Technik, Tempo und taktische Klasse – eine Bühne für neue globale Stars.
Geschichte und Gründung
Das Frauenfußball-Debüt fand 1996 in Atlanta statt, wo Gastgeber USA China 2:1 im Finale besiegten. Die Amerikanerinnen dominieren mit fünf Goldmedaillen aus acht Turnieren. Ikonische Momente: Deutschlands 2:1-Sieg gegen Schweden in Rio 2016 und Kanadas Elfmetersieg gegen Schweden in Tokio 2020. Wissenswert: Norwegen holte 2000 in Sydney Gold nach 2:0 gegen Dänemark. Das Turnier wuchs von 8 auf 12 Teams, passend zum Boom des Frauenfußballs.
Turnierformat
Drei Vorrundengruppen à vier Teams. Die zwei Besten pro Gruppe plus die zwei besten Drittplatzierten gehen ins Viertelfinale, dann K.o.-Phase: Achtelfinale, Halbfinale, Finale. Bei Gleichstand 3x15 Minuten Verlängerung, dann Elfmeterschießen. Kader: 18 Feldspieler, 4 Torhüter, U23 mit drei Ausnahmen.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,5-3 Tore pro Spiel, Höchststand 3,2 in Sydney 2000. Rekordtorjägerinnen: Michelle Akers (USA, 39 Olympia-Tore), Kristine Lilly (USA, 12). Stars wie Megan Rapinoe (USA, MVP Rio/Tokio), Alex Morgan (45 US-Tore), Sam Kerr (Australiens Dribbelkünstlerin) und Vllaznim Andonova (Tokio-Überraschung) prägen mit Kraft, Übersicht und Führungsqualitäten.