OFC Frauen-Nations-Cup
Der OFC Women's Nations Cup ist das führende Turnier der ozeanischen Frauen-Nationalmannschaften, das den Kontinentalmeister ermittelt und eine WM-Qualifikation sichert. Seit 2024 qualifiziert sich der Sieger direkt für die FIFA Frauen-WM, was die Bedeutung steigert. Er versammelt Top-Teams aus Polynesien, Melanesiens und Mikronesiens, dominiert von Neuseeland.
Geschichte und Gründung
Erstes Mal 1991 auf Vanuatus Melilelo-Platz, wo Gastgeber Australien im Finale unterlagen. Australien gewann die ersten sechs Ausgaben bis 2007, bevor es 2006 zur AFC wechselte. Neuseeland übernahm mit fünf Titeln seitdem. Highlight: Papua-Neuguineas Finallauf 2010 auf den Salomonen. Seit 2018 intensiveres Format; Neuseeland siegte 2022 in Fidschi.
Turnierformat
Seit 2014 alle zwei Jahre mit sechs Teams in zwei Gruppen zu dritt. Gruppensieger ins Halbfinale, Zweite um Platz 3. Finalisten qualifizieren sich: Sieger direkt zur WM, Zweiter Play-offs. Spiele 2x45 Minuten, ggf. Verlängerung/Penaltys. Stabil sechs Teilnehmer kürzlich.
Interessante Fakten
Hoch ergiebig: ~4,5 Tore pro Spiel durch Klassenunterschiede. Neuseeland führt: Betsy Goosden (7 in 2018), Ria Oberlies/Maria Ene (je 5). Stars: Hannah Wijnsper (drei Turniere), Torhüterin Emma Kiddy. Aus anderen: Samantha van Wuggt (Fidschi), Michelle Hukawa (PNG). Sprungbrett für Michaela Foster und Grace Bayer.