Nordafrikanische U20-Frauen-Meisterschaft

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Die Nordafrikanische U20-Frauen-Meisterschaft, veranstaltet vom Verband der Nordafrikanischen Fußballverbände (UNIFFAC), ist ein zentrales Turnier zur Förderung junger Talente im Frauenfußball Nordafrikas. Länder wie Tunesien, Marokko, Algerien, Ägypten und Libyen messen sich, was das wachsende Interesse am Frauenfußball in der Region unterstreicht, trotz traditioneller Hürden.

Geschichte und Gründung

Erste Ausgaben gab es Anfang der 2000er; Tunesien führte mit dem 2018-Triumph an, inklusive eines dominanten Finals. Marokko siegte 2022 mit spektakulärem Offensivfußball. Highlight: Ägyptens Finalweg 2015, getragen von einer Stürmerin mit sieben Toren trotz knappen Budgets. Politische Unruhen in Libyen und Algerien verursachten Pausen, doch seit den 2020ern boomt es, verbunden mit afrikanischen Qualis zum U20-WM.

Turnierformat

5-6 Teams in Gruppen zu 2-3, Gruppensieger in Halbfinals, dann Finale und Spiel um Platz 3. Spiele mit 40-Minuten-Hälften, Verlängerung und Elfmeterschießen bei Bedarf. Alle zwei Jahre im Januar/Februar auf neutralem Boden wie in Tunesien oder Marokko, insgesamt 10-12 Partien mit Fokus auf Ausgeglichenheit.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, dank technischer Finesse. Top-Torschützinnen: Yasmine Taher (Tunesien, 12 Tore), Fatima al-Hossein (Marokko, 9 in 2022). Stars: Lamia Bennah (Algerien-Mittelfeld, nun in Europa), Torhüterin Nadia Karim (Ägypten) mit legendären Saves. Viele debütieren später in A-Nationalmannschaften.