Supercup von Mali
Der Supercup von Mali ist das jährliche Fußball-Duell, das die Saison einleitet und die Meister der nationalen Liga mit den Cupsiegern zusammenbringt. Es weckt frühe Spannung, zieht Fans an und gibt den Ton für die Kampagne vor. Von der Malischen Fußballföderation (FMF) organisiert, unterstreicht es die Stärke führender Klubs und testet ihre Bereitschaft.
Geschichte und Gründung
Entstanden in den 1960er Jahren beim Aufbau des Profifußballs in Mali, etablierte er sich Ende des 20. Jahrhunderts. Das erste offizielle Spiel 1990 gewann 'Stade Malien' aus Bamako gegen 'Diabaté'. Bemerkenswert: 2003 abgesagt wegen Unruhen, 2012 Symbol der Einheit im Nordenkonflikt. 'Real Bamako' führt mit sieben Siegen, 'Stade Malien' mit fünf. Highlight: Golden Goal 2018 von Sidi Ousseyne.
Turnierformat
Einzelspiel auf neutralem Platz, meist 'Stade 26 Mars' in Bamako (50.000 Plätze). Liga- und Cupsieger; bei Überschneidung Liga-Meister vs. Cup-Finalist. 90 Minuten, Verlängerung und Elfmeterschießen. Seit 2020 mit VAR.
Interessante Fakten
Ergebnisreich mit 2,8 Toren pro Spiel durch maliischen Offensivstil. Rekordtorjäger Mamadou Bagayoko (4 Tore in drei Spielen für 'Real'). Stars: Seydou Keita ('Stade'), Frédéric Kanouté ('Real'), Talente wie Moussa Diarra und Adama Traoré. Sprungbrett nach Europa.