Frauen. Mali. Nationalmeisterschaft
Die Nationalmeisterschaft der Frauen in Mali ist die höchste Spielklasse im Frauenfußball des Landes und versammelt führende Klubs Westafrikas. Die Malische Fußballföderation (FEMAFOOT) organisiert den Wettbewerb, der Teams aus Bamako und den Regionen umfasst und Frauensport in einer traditionellen Gesellschaft fördert. Die Saison läuft von Oktober bis Mai und zieht lokale Fans sowie afrikanische Scouts an.
Geschichte und Gründung
Der Wettbewerb startete Ende der 1990er-Jahre nach dem Frauen-WM 1991. AS Real Bamako holte den ersten Titel 2000. 2015 pausierte er wegen Unruhen im Norden, kehrte aber mit neuen Regeln zurück. Malische Spielerinnen gewannen 2018 U-17-AFCON-Silber, was die Liga aufwertete. 2022 stiegen TV-Übertragungen die Zuschauerzahlen um 40 %.
Turnierformat
Zwischen 10 und 12 Teams spielen Hin- und Rückrunde, insgesamt ca. 22 Spiele. Meister qualifiziert sich für die CAF Women’s Champions League. Die letzten zwei steigen ab. Keine Play-offs, aber ein nationaler Pokal läuft parallel. Hauptorte: Stade du 26 Mars in Bamako.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,3 Tore pro Spiel, mit Fokus auf Konter auf staubigen Plätzen. Top-Torschützinnen: Fatu Diakite (67 Tore für AS Manden, 2018–2023), Aisha Traore (Rekord mit 72). Stars: Kapitänin Jennifer Sissoko (nun in der Türkei), Torhüterin Mumu Douamba (85 % Reflexquote 2023/24). Die Liga formt Talente für die malische Nationalmannschaft, WAFC U-20-Bronze.