Mali-Supercup

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Der Mali-Supercup ist das jährliche Fußball-Duell, das die Saison im westafrikanischen Land einleitet. Darin tragen sich die Meister der Première Division und die Coupe-du-Mali-Sieger die Krone um die Krone. Es ist ein packender Auftakt, in dem die Top-Klubs erste Formblitze zeigen.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb entstand in den 1960er-Jahren während des postkolonialen Fußballbooms in Mali; der erste offizielle Supercup fand 1973 statt. Ikonische Momente: Stella Marignanes Last-Minute-Tor gegen Real Bamako in den 1990ern. Politische Unruhen in den 2010ern führten zu Pausen, doch die Wiederbelebung betont die Widerstandsfähigkeit des malischen Fußballs. Kuriosum: 2005 stoppte ein Bienenschwarm das Spiel.

Turnierformat

Format: Ein einziges Match auf neutralem Boden, meist im 26-März-Stadion in Bamako. Bei Gleichstand Extrazeit und Elfmeterschießen. Im Juli/August vor Saisonstart, bis 50.000 Zuschauer.

Interessante Fakten

Tortracht: Durchschnittlich 2,3 Tore pro Spiel, mit Fokus auf Verteidigung und Konter. Top-Torschütze: Seydou Keïta mit mehreren Finaltoren in den 2000ern. Stars: Mamadou Samba (Sonayaa FC) mit Dribbelzauber, Aboubakar Traoré (Real Bamako) als Angriffsspitze. Rekordsieger: Stella Marignane und AS Real mit je 8 Titeln.