Irakische Premier League
Die irakische Premier League, auch Iraqi Premier Division genannt, ist die höchste Spielklasse des irakischen Fußballs. 20 Top-Clubs kämpfen um den nationalen Titel, AFC-Plätze und den Klassenerhalt. Sie vereint die Leidenschaft bagdadischer Straßenfußballer mit professionellem Stadionflair und spiegelt die Vielfalt des Landes von kurdischem Norden bis südlichen Regionen wider.
Geschichte und Gründung
Gegründet 1974 als Iraqi Elite League, reichen ihre Wurzeln in die 1940er zurück. Kriege und Sanktionen pausierten sie in den 80er/90ern, doch sie erholte sich nach 2003. Al-Zawraa holte 2000 den ersten Titel nach der Unterbrechung, Amanat Bagdad siegte 2014 trotz Unruhen. Der WM-Aufstieg 1986 markierte den Höhepunkt.
Turnierformat
Von September bis Juli: 38 Spiele im Round-Robin (20 Teams), dann Play-offs für Spitzenreiter und Abstiegskampf. Aufsteiger aus der Ersten Liga, Meister qualifiziert für AFC Champions League. Spiele auf 12-15 Stadien mit 10.000-65.000 Plätzen.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,4 Tore pro Spiel, Derbys bis 4. Rekordtorjäger Ahmed Rahman (189 für Al-Sinaa), aktuell Ahmed Yusuf (über 100 für Al-Quwa Al-Jawiya). Stars: Younis Mahmoud (Asiens Toptorschütze 2007, Asien-Cup-Held), Rashid Jaber (80er), Talente wie Ayman Hussein und Amjad Kalaf in Europa. Berühmt für technische Mittelfeldspieler und starke Verteidiger.