Irakische Meisterschaft

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Die Irakische Meisterschaft, offiziell Iraq Stars League, ist die höchste Spielklasse des irakischen Fußballs. Gegründet 1974, vereint sie Top-Clubs wie Al-Quwa Al-Jawiya, Al-Shorta und Al-Zawraa. Trotz politischer Unruhen spiegelt die Liga die Leidenschaft der Iraker wider und fördert Talente für die Asian Football Confederation (AFC). Saisons bieten harte Kämpfe um Titel, Pokale und Kontinentalplätze.

Geschichte und Gründung

Anfänge 1948 mit inoffiziellen Turnieren, offiziell ab 1974. Militärclubs wie Al-Quwa dominierten 1980er-90er (13 Titel). Kriege und Sanktionen pausierten 1990-2003. Nach 2003 FIFA-Reformen Wiederbelebung. Highlight: Najeeb Assads 36 Tore 2017. Liga überstand Anschläge wie 2009 Stadionexplosion.

Turnierformat

20 Teams in Double Round-Robin (38 Spiele), dann Play-offs. Spitzenreiter um Meisterschaft, Absteiger um Ligaerhalt. Sieger in AFC Champions League, Zweiter in AFC Cup. Oktober bis August wegen Hitze, Pausen für Ramadan und Länderspiele.

Interessante Fakten

Ergebnisreich: 2,8 Tore pro Spiel im Schnitt. Rekordtorjäger Najeeb Assad (über 200 Tore). Stars: Younis Mahmoud (39-Tore-Saison), Ahmed Yasin. Aufsteiger: Humam Tariq, Ammar Al-Amiri. Ikonen: Younis Mahmoud (108 Länderspiele-Tore). Dramatik wie Al-Zawraas 7:3 2022.