Freundschaftsturnier. Frauen

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Das Freundschaftsturnier für Frauen vereint Nationalmannschaften im Frauenfußball zu inoffiziellen Wettbewerben zur Vorbereitung auf die Saison. Trainer testen Taktiken, integrieren Reservistinnen und stärken das Teamgefühl ohne offiziellen Druck. In den letzten Jahren unverzichtbar, besonders für europäische und asiatische Teams.

Geschichte und Gründung

Die Geschichte reicht in die 1980er zurück. Frühe Höhepunkte waren Turniere in Japan, wo die USA Norwegen besiegten. Seit den 2010ern etablierten sich Cyprus Women's Cup oder türkische Events. Unvergessen: Englands 2:1 gegen Schweden 2019, Vorbote ihres Euro-2022-Triumphes. Brasilien nutzte 2022 solche Turniere für Jungtalente vor der WM.

Turnierformat

Flexibles Format: 4–8 Teams in Gruppen à 3–4, Rundenturnier, dann Play-offs um Platz 1–3. Spiele dauern 90 Minuten nach FIFA-Regeln. Turniere über 5–7 Tage in neutralen Ländern wie Zypern, Türkei oder Spanien. Fokus auf Rotation.

Interessante Fakten

Tore fließen reichlich (2,8–3,2 pro Spiel). Top-Torschützinnen: Alex Morgan (USA, 15+), Sam Kerr (Australien, 12), Vivianne Miedema. Stars wie Megan Rapinoe mit Fernschüssen, Wendie Renard (Frankreich), Aisha Buchmann (Deutschland). Entdeckungen wie Leah Williamson (Arsenal).